Initiative zur Erhaltung der Soziologie in Schleswig-Holstein

 

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Mail an die IESSH:
Soziologie
@Stach-Kiel.de

 

Support:
Netzmacherei.de
&
TNG
The Net Generation

 

11. Mai 2000:
Gespräch mit Prof. Dr. Lars Clausen

Um die Aktionen gegen die bevorstehende Abschaffung des Magister-Hauptfachstudiengangs Soziologie zu koordinieren, fand ein Treffen zwischen den Mitgliedern der Initiative und Prof. Dr. Lars Clausen statt. Hierin hat uns Prof. Clausen seine Vorstellungen über die zukünftige Gestaltungen eines leistungsfähigen soziologischen Instituts geschildert:
Den Kern dieses visionären Instituts bilden - wie bisher - jeweils ein Lehrstuhl für Allgemeine Theorien der Soziologie sowie für sozialwissenschaftliche Methoden.
Einen dritten Lehrstuhl könnte es im Bereich Gesundheit geben. Hierzu sollte der Lehrstuhl für Medizinsoziologie dem Institut gewidmet werden, wodurch sichergestellt würde, daß der Auftrag dieses Lehrstuhls, medizinsoziologische Forschung und Lehre zu betreiben, gewährleistet werden würde.
Ein vierter Bereich würde durch die Schaffung eines Lehrstuhls eigens für die Katastrophenforschungsstelle gesichert werden. Hierdurch könnte ein regelmäßiges Angebot für die Studierenden der Fakultät Elektrotechnik aufgebaut werden.
Einen fünften Bereich könnte ein Lehrstuhl “Kulturelle Kreise” darstellen. Diese Stelle wäre als Ergebnis einer vollständigen Übersiedlung der Lehrer/innenausbildung nach Flensburg und der Eingliederung des Lehrstuhls für Soziologie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, den zur Zeit Prof. Dr. Prahl innehat, kostenneutral zu schaffen. In diesem Bereich bestehen zu unterschiedlichen Diszplinen der Philosophischen Fakultät Anschlußmöglichkeiten und darüberhinaus konkrete Vorstellungen für gemeinsame Studienangebote mit nachgefragten Abschlüssen.
Als eine Voraussetzung für eine optimale Arbeit des Instituts wäre die Eingliederung in die Philosophische Fakultät anzusehen.
Hiermit besteht ein offizieller Vorschlag für die Umgestaltung des Studiengangs, nach dessen Umsetzung dieses Institut endgültig alle Anforderungen erfüllen würde. Auch aus dieser Perspektive wäre eine Abschaffung daher nicht mehr sinnvoll zu begründen.

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